Donnerstag, 12. Oktober 2017

★ Madness : Das Land der tickenden Herzen ★ Maja Köllinger ★


Autor: Maja Köllinger
Seiten: 350
Verlag: Drachenmond Verlag
Formate: eBook und Taschenbuch

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Dankeschön
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Ganz herzlichen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Vorabexemplares.

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Vorab
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Auch wenn „Madness“ Majas erstes veröffentlichtes Buch ist, durfte ich vorher schon ihr nächstes Buch testlesen. Somit war Madness für mich das zweite Buch von ihr und ich um so gespannter. Madness an sich ist schon wirklich grandios und ich mag es genauso wie es ist, aber ich darf euch jetzt schon verraten, dass das nächste noch ein bisschen besser wird auf Grund ihr Erfahrung. 

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Klappentext
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„Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“
(Quelle: drachenmond.de)

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Cover & innere Gestaltung
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Das Cover ist absolut treffend gestaltet, denn alle Elemente die man dort findet, kommen im Buch vor bzw. sind sogar essenziell für das Geschehen.
Und Innen wird es auch ganz besonders hübsch aussehen, denn im Print werden einige Illustrationen zu finden sein, die die Autorin selbst gezeichnet hat. Im eBook hingegen sind nur ein paar Elemente zu sehen.

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Meinung
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Der Prolog ist sehr kurz, startet aber mit starken Worten auf, die meine Erwartungen noch ein wenig mehr geschürt haben. Und meiner Meinung nach konnte die Geschichte gut damit mithalten.
Wobei ich sagen muss, dass ich gleich am Anfang ein wenig aus dem Konzept war, denn: Wir sind im modernen London, Alice fühlt sich in der Punkszene zu Hause und geht mit Freundinnen in einen Club. Auch dieser Teil war auf jeden Fall gut gemacht, aber ich hatte wirklich nicht damit gerechnet.
Doch recht schnell taucht das weiße Kaninchen auf und nimmt Alice ins Wunderland mit – vom Prinzip her so wie man es auf der ursprünglichen Geschichte kennt. Die nächste Überraschung folgt allerdings gleich auf dem Fuße: Wie man sich vielleicht an Hand des Cover und der Illustrationen, die es vorab schon auf der Autorenseite zu sehen gab, denken konnte, landen wir nicht in einem „normalen“ Wunderland, sondern in sozusagen einer Steampunkversion davon. Leute es ist wirklich umwerfend!
Gerade bei diesem Punkt ist es gut, dass die Autorin so ausführlich schreibt, denn dadurch kann man sich wirklich alles sehr genau vorstellen. Und falls es jemanden doch einmal nicht reichen sollte, der wird in seiner Vorstellungskraft dann hoffentlich spätestens von den Illustrationen im Print beflügelt. Auch wenn ich bei den gekonnten Beschreibungen bezweifle, dass dies groß nötig wäre. Dabei muss ich auch anmerken, dass ich durch diese wunderschönen Illustrationen damals überhaupt erst auf Maja und ihr Buch aufmerksam geworden bin, als zwischen ihren Blogbeiträgen auf Instagram vereinzelt immer mal etwas zu ihrem Schreibprojekt stand.

Wie vielleicht schon etwas durch geklungen bin ich großer Fan von Majas Schreibstil: Er lässt sich einfach nur ganz leicht lesen, ist aber dennoch anspruchsvoll, ein wenig verspielt und beschreibt viele Kleinigkeiten. Ich mag ihn absolut gerne und er passt unsagbar gut zur Geschichte, lässt mich allgemein träumen und ja.. ist einfach nur zauberhaft. Von Maja würde glaube ich alles schön klingen und sich gut lesen lassen – egal ob ich das Genre mag oder nicht.

Egal in welcher Form, das Wunderland ist und bleibt verrückt, hier vielleicht noch ein bisschen mehr als sonst auch. Ob es das Wunderland selbst oder die Figuren in ihm sind. Ob sowohl deren Logik, deren Äußeres, die (Natur)Gesetzmäßigkeiten oder einfach deren Empfinden. 
So ergibt sich die Grundlage für ein mehr als buntes und abenteuerliches Charaktergemisch: 
Alice ist Anfangs leicht aus der Fassung zu bringen, weil sie noch nicht so recht glauben kann, dass das wirklich passiert. Sie versucht aber alles, damit es sozusagen für alle ein gutes Ende nimmt.
Elric ist der verrückte Hutmacher, wobei er andererseits weniger verrückt ist als sein Vorbild - meiner Meinung nach. Aber durch die ganzen "Gesetzmäßigkeiten" des Wunderlands ist er einer anderen Art des "Wahnsinns" ausgeliefert, in der Hoffnung das es ihn nicht erwischt - doch ohne Alice wäre es wohl wesentlich einfacher. 
Da kommen wir auch zum einzigen kleinen Kritikpunkt: es bahnt sich eine Liebesgeschichte an, die mehr Zeit gebraucht hätte, mir kam es zu plötzlich. Das Gute ist wirklich, dass man davon nicht erschlagen wird, da sich die beiden auch noch auf das Geschehen um sie herum konzentrieren, aber für meinen Geschmack hätte es dennoch etwas weniger sein können oder wie geschrieben, hätte vorher einfach etwas mehr Zeit vergehen müssen. 
Andererseits gehört es aber auch irgendwie dazu, denn vielleicht ist es auch einfach dem Wunderland geschuldet? Immerhin ist dort ja so einiges anders. Deshalb passt es auch irgendwie doch wieder ins Gesamtbild und ohne würde irgendwie doch ein Baustein fehlen, es ist irgendwie komisch - vielleicht verrückt? 😉
Und das die Grinsekatze ein komischer Zeitgenosse ist wissen wir wohl alle - daran hat sich wirklich nichts geändert. 

Allgemein gesagt, gleichen sich die grundlegenden Punkte der Geschichte. Aber Maja hat viele Unterschiede und Andersartigkeiten geschaffen, allerdings ohne, dass es erzwungen wirken würde. Es ist ihr einfach grandios gelungen Altes und Neues zu verbinden und einigen Figuren auch eine neue Geschichte zu schenken.
Macht euch also schon auf eine neue Geschichte gefasst, auch wenn ihr Elemente der ursprünglichen Geschichte wiederfinden werdet.  

Das Ende kam nicht gänzlich unerwartet, da ich mir in der Zwischenzeit doch ein bisschen etwas zusammengereimt hatte, aber nichts desto trotz ist es sehr beeindruckend und bringt die Geschichte zu einem wirklichen tollen, runden und vor allem gut abschließenden Ende dieses Einzelbandes.

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Kurzum
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Eine ganz wundervolle Alice im Wunderland Adaption, mit tollen Charakteren und einer sehr gelungenen Umarbeitung des ursprünglichen Textes, welchen einen hinwegtreiben und -träumen lässt, auch wenn es etwas düsterer zugeht.

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Bewertung
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★★★★★
An sich würde ich 4,5★ vergeben, aber trotz dessen, dass mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell ging, war ich insgesamt so begeistert, dass ich auf 5★ aufrunde.


Herzlichst,
eure Franzy

Montag, 9. Oktober 2017

★ Flerya : Drachenschlaf ★ Emily Thomsen ★


Autor: Emily Thomsen 

Seiten: 340
Verlag: Drachenmond Verlag
Formate: eBook und Taschenbuch

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Dankeschön 
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Ganz herzlichen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 

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Vorab 
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Was für ein grandioses Buch! Und dabei hätte ich es fast nicht gelesen… Denn im Normalfall habe ich es nicht so mit Drachen. Da mir damals aber Medusas Fluch so gut gefallen hatte und die ganzen Ausschnitte auf Emilys Facebookseite so gut klangen, habe ich doch noch einen genaueren Blick darauf geworfen und es nun in ziemlich kurzer Zeit weg gelesen und liebe es! 

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Klappentext 
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Einst verbannte der Drachenkönig Gardorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte damit das Reich vor dem Niedergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Aine befreien. Nichts anderes will Yadiran, der oberste Feldherr der dunklen Herrscherin und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gardoraths Tochter Flerya, die untrennbar mit Kemantie verbunden ist und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre wahre Herkunft schenkt sie ihm ihre ganze Liebe. Doch der kaltblütige Seelenfresser wartet nur auf Fleryas sechzehnten Geburtstag. Es ist der Tag, an dem der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag an dem Yadiran ihren Tod fordert. Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt, versucht Flerya ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden.

Teil 1 der Flerya-Trilogie
(Quelle: amazon.de)

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Cover & innere Gestaltung 
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Was soll ich da groß sagen… Das Cover ist genauso wunderschön, atemberaubend und beeindruckend wie der Inhalt. 

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Meinung 
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Mit Flerya ist Emily eine unglaublich tolle High Fantasy Geschichte gelungen! Allein der Anfang hat mich einfach nur umgehauen, ganz davon abgesehen, dass gleich die ersten Zeilen so wundervoll formuliert waren, weshalb sie gleich in meinem Zitatebüchlein gelandet sind. 
Man wird zwar mitten in die Geschichte und die Welt hineingeworfen – in den Krieg zwischen Drachen und Guhle - so dass man sich an der Stelle erst einmal hineinfinden muss. Abgesehen davon warten noch einige unbekannt klingende Name auf einen, von denen ich den ein oder anderen erst ein paar Mal über meine Zunge rollen lassen musste, bevor ich so ein richtiges Klangbild für mich hatte. Man erfasst zwar alles recht schnell, wenn man sich darauf einlässt, aber dennoch ist es nicht ohne und das ist zumindest für mich ein Pluspunkt – man muss dabei sein und mitdenken und kann sich nicht einfach nur beplätschern lassen. 

Die Geschichte wird uns dabei zum einem von Flerya und Liam, dem Heerführer des Drachenkönigs, selbst erzählt, zum anderen führt uns aber auch ein Erzähler durch die Geschichte. 
Flerya und Liam erzählen sehr beeindruckend das aktuelle Geschehen, aber auch aus ihrer Vergangenheit, wenn es nötig ist, oder es sich im Laufe der Geschichte einfach anbietet. So ergibt sich ein großes stimmiges Bild und bringt einem beide näher. Insbesondere auch dadurch, dass sie uns direkt an ihren Gedanken teilhaben lassen und man so eben gewisse Reaktionen einfach viel besser versteht. 

Und die Welt! Sie scheint prinzipiell eine ganz große, wundervolle, magische und vielfältige Welt zu sein, auch wenn dieser Eindruck leider durch die Geschehnisse getrübt wird. Im Laufe der Geschichte bekommt man einen groben Überblick über die ganzen (oder doch nur einige?) Gebiete und ich könnte mir gut vorstellen in den restlichen Bänden die anderen Gegenden auch noch zu entdecken. Und so groß wie sie scheint, so bunt ist sie auch, denn es gibt Guhle, Drachen, Sylphen, Undinen und viele viele mehr und dabei hat man bestimmt noch nicht alle Wesen kennengelernt. 

Die Charaktere sind alle sehr beeindruckend, egal ob sie nur eine „kleine“ oder eine „große“ Rolle spielen. Fast alle Charaktere haben Tiefe oder lassen zumindest welche erkennen. Momentan gibt es nur zwei, bei denen es so aussieht als ob sie einfach nur böse sind, aber da werde ich mich in den anderen Bänden noch überraschen lassen. Doch selbst wenn sie so „einfach“ wären, könnte ich damit leben. Bei der Drachenprinzessin und dem Heerführer bin ich ebenso gespannt wie es sich noch entwickeln wird. Beide sind impulsiv, besitzen ein einnehmendes Wesen und auch wenn sie sich so schon entwickelt haben, haben wir denke ich noch einiges zu erwarten. 

Zum Schluss noch zum Ende. Immer wieder dachte ich, dass uns ein mieser Cliffhanger erwarten wird. Zum Glück war es aber schön abgerundet und man kann mehr oder weniger entspannt auf den nächsten Band warten. Wobei ich allerdings sagen muss, dass die Geschichte so großartig war und noch so viel bevorsteht – zumindest male ich mir da so aus – das es mir dennoch schwerfallen wird zu warten. 

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Kurzum 
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Ein mehr als gelungener erster Band, der mit einem schönen Ende daher kommt. Er besticht durch viel Gefühle, große Worte (ich habe mir so einige Zitate markiert) und eine absolut vielfältige Welt, durch die ganzen Wesen die es gibt. 

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Bewertung 
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★★★★★ 

Herzlichst, 
eure Franzy 

Sonntag, 8. Oktober 2017

★ Blogtour Weltenmalerin ★ Tag 2 : Rezension & was andere dazu sagen ★



Ganz ganz herzlichen Willkommen zur Blogtour 
  
Weltenmalerin 
  
von Jaqueline Kropmanns


Nachdem ihr gestern etwas mehr über das Buch und das Weltenmalen erfahren habt, möchte ich euch heute meine Meinung zu Weltenmalerin präsentieren. Am Ende findet ihr dann auch die Rezensionen der anderen verlinkt, sowie jeweils kurze Auszüge aus ihren Rezensionen und natürlich Infos zum Gewinnspiel. 
Doch zuvor noch kurz der Tourplan, damit ihr auch zu all den anderen Bloggern und ihren tollen Beiträgen findet 💜

Tag 1 -  Selection Books 
Tag 2 -  bei mir 
Tag 5 -   Tilly Jones bloggt
Tag 6 -  Mehr als Worte 

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Dankeschön
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Gleich zu Beginn ein ganz liebes Dankschön an Jaqueline und den Gedankenreich Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 

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Allgemeine Angaben zum Buch
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Autor: Jaqueline Kropmanns
Seiten: 368
Verlag: Gedankenreich Verlag
Formate: eBook, Taschenbuch und Hardcover

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Klappentext
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Wenn ein sterbender Riese träumt
Die Sterne Lieder singen
Und sich Liebe gegen das Schicksal stellt…

Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt.
(Quelle: Amazon.de)

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Cover & innere Gestaltung
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Wenn dieses Cover nicht beeindruckend ist, dann weiß ich auch nicht. Mich konnte es jedenfalls voll und ganz überzeugen. 
Zum Inneren kann ich leider noch nicht so viel sagen, da mein Hardcover noch nicht angekommen ist. Allerdings findet man auf der Facebookseite des Verlages Bilder, die in schwarzweiß im Buch abgedruckt sein werden und sie sind einfach nur schön und so passend und werden das ganz noch mehr aufhübschen. 

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Meinung
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Ehrlich gesagt weiß ich nach wie vor nicht so richtig wo ich anfangen soll, da ich immer noch hin und weg bin. Vielleicht mit unserer Protagonistin und ihren Anfängen
Zuerst befinden wir uns mit der Protagonistin Reegan auf einem riesigen Raumschiff, welches die letzten überlebenden Menschen beherbergt. Wobei es noch ein paar "Wilde" gibt, die auf eigene Faust durchs Universum streifen. Die Erde als Heimatplanet wurde als solche schon vor langer langer Zeit verlassen und Reegan kann es gar nicht leiden, was aus der verbleibenden Menschheit geworden ist. Sie fühlt sich einsam, passt da nicht hinein und so will sie lieber durchs Weltall reisen. Allein und nicht an die Anderen gebunden. 
Ganz schnell sind wir an dem Punkt, dass sie das erste mal ihren Fuß auf einen fremden Planeten setzt - in die Freiheit. Davon abgesehen, dass es beinahe schiefgegangen wäre, geht das Abenteuer hier so richtig los. Und man weiß schon nach diesen wenigen Seiten wie gigantisch das ganze Abenteuer wird. Wie phänomenal, galaktisch und einfach atemberaubend. Und voll und ganz wird das Ganze durch den Schreibstil der Autorin noch unterfüttert und zu etwas wahrlich Besonderem. 

Natürlich begegnen uns bis dahin schon ein paar Charaktere, es kommen auch noch einige dazu und ich mag sie alle. Sie sind ganz wundervoll erdacht und ebenso ausgearbeitet. Sie sind so echt und es tat mir fast schon leid, als ich diese Welt verlassen musste. Glücklicherweise kann ich das Buch ja noch einmal lesen! 
Wobei ich sagen muss, dass es mir um die ganzen Welten und Gegenden und Völker noch viel mehr „leid“ tat. Den Jaqueline hat hier wirklich ganz viel neues und Beeindruckendes geschaffen. Und ja, mir fehlen langsam wirklich die großen Wörter für das alles! Denn alles ist so unfassbar groß und ich habe hier wieder einmal vor Augen geführt bekommen wie winzig wir alle sind im Gegensatz zu den Welten, Universen und Galaxien da draußen. Man muss es einfach gelesen haben, um sich ebenso verzaubern zu lassen, denn ich hatte so einige Stellen an denen ich über die Orte / Welten einfach nur noch staunen konnte. 

Dazu kommt dann noch der Schreibstil: Dieser ist auf jeden Fall anspruchsvoller als in so manch anderen Büchern. Aber das ist wunderbar! Er ist malerisch. Poetisch. Einfach bezaubernd und vermag es sofort, die vor uns liegenden Welt in den Kopf zu zaubern.
Und schon auf der ersten Seiten bekommt man einen wunderbaren Vorgeschmack auf das Folgende: Die Schwere und die Leichtigkeit der Worte als auch des Inhaltes. 

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Kurzum
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Ein großes Spaceabenteuer, welches mitreißt, begeistert und einen nie mehr los lässt. Dabei wird es von diesem besonderen Schreibstil getragen, der dem Ganzen noch das letzte i-Tüpfelchen aufsetzt. 

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Bewertung
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★★★★★
Am liebsten 6★ und somit auf jeden Fall die Kennzeichnung als eines meiner Jahreshighlights und ich wage sogar zu behaupten das es absolutes Lieblingsbuchpotenzial in sich trägt - bei mir hat es das jedenfalls geschafft.

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Meinung Anderer
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Ein Highlight-Buch voller Poesie und Fantasie
Mit Weltenmalerin konnte mich die Autorin in eine Welt entführen, die mich verzaubert hat, auch wenn sie sehr brutal war. Ich habe die Charaktere sehr gerne begleitet und bin begeistert von der Geschichte, auch wenn sie mich am Ende sehr unbefriedigt zurückgelassen hat.
Magische Momente in der kleinen Bücherwelt
Ab jetzt trage ich eine neue Melodie im Herzen.
Dieses Buch hat mein Herz berührt.
Es ist einfach so berauschend schön.
Komm wir gehen schaukeln
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Gewinnspiel
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Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: In diesem Text wurden zwei Wörter bzw. ein Wort und bei einem anderen ein Teil des Wortes markiert. 
Dies war durchaus Absicht, denn diese Wörter braucht ihr für das Gewinnspiel! Weitere Informationen dazu findet ihr in der Veranstaltung: Veranstaltung auf Facebook


Nun sind wir auch schon am Ende angelangt und ich hoffe ich konnte ich bestärken, dass Buch lesen zu wollen und das wenigstens ein klein wenig eine Ahnung bekommen habt was euch wundervolles erwartet 💜

Herzlichst,
eure Franzy