Samstag, 18. November 2017

★ Götterlicht ★ Vinya Moore ★

Autor: Vinya Moore
Seiten: 442
Verlag: Hawkify Books
Formate: eBook, Taschenbuch & Hardcover 

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Vorab 
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Mit diesem Titel kann ich euch in so kurzer Zeit gleich noch einen neuen kleinen Verlag mit seinem ersten Titel vorstellen. In der Anfangszeit läuft er als Selbstverlag für die Titel der Autorin, doch schon jetzt ist sie auf der Suche nach Werken anderer Autoren, die später die Palette noch bunter gestalten sollen. 

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Klappentext 
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Acht Monde. Ein Traum. Zwei Schicksale.
Als ein Traum Natassya nächtlich heimsucht, weiß Zorusch, was seiner Tochter bevorsteht … Eine Prüfung, deren Ausgang niemand kontrollieren kann. Für die Kinder der Götter gibt es jedoch nur ein Ziel: auserwählt zu sein und die Monde zu vereinen.
Als Herrscher von Kelan kennt Natassyas Vater auch die Schattenseiten der Macht. Ist sie ebenfalls stark genug diese schwere Bürde zu tragen?
Wen haben die Ahnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe vorgesehen? Und wer wird tot aus der Zeremonie hervorgehen?

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Cover & innere Gestaltung 
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Wie kann man hier anders als verliebt sein! Ich bin es auf jeden Fall und ganz nebenbei passt es auch mit all seinen Details richtig gut zum Buch. 

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Meinung 
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In die Geschichte steigt man mit einer Prophezeiung ein, die gleich eine ordentliche Ansage macht. Danach geht es mit dem Traum unserer Protagonistin weiter, die uns alles aus ihrer Perspektive erzählt. Wobei der Traum eher in Richtung "Albtraum/ Vorbote" einzusortieren ist. 
Anfangs erzählen uns Natassya und ihr, sie über alles liebende, Vater Zorusch abwechselnd die Geschichte aus ihrer Sicht. Und auch wenn man meinen sollte, dass man so alles mitbekommt, bleiben dennoch einige Fragen offen. Später erzählen dann hin und wieder auch andere Figuren aus ihrer Sicht die Geschichte. 

Das Liebespaar liebt sich zur großen Abwechslung schon vor Beginn der Geschichte, wodurch die Liebesgeschichte sich für mich als Leser ganz anders anfühlte und es einfach mal wieder etwas anderes war. 
Allerdings passiert dann noch etwas ganz großes (es ist echt nicht leicht, nicht zu spoilern), was die Figuren und uns ganz schön umhaut. Das an sich ist wirklich gut gemacht, aber leider entwickelt sich die Liebesgeschichte dann doch anders als gedacht und ein gewisser Teil davon ging mir dann leider etwas zu schnell. Und das finde ich wirklich schade. 

Der Schreibst ist zwar etwas schwerer zu lesen, aber wunderschön und man gewöhnt sich schnell daran. Die Autorin malt mit Worten und bringt alles wirklich bildhaft herüber.

Anfangs dachte ich, dass es sich um eine normale Fantasywelt handelt, doch nach und nach merkt man, dass es viel komplexer ist. Etwa das wir uns auf einem Planeten in einem größeren Planetenverband befinden. Und als diese verbinden die Götter bzw. eine uralte Geschichte mit ihnen. Und allein bei dieser Tatsache wartet noch eine kleine Überraschung auf den Leser.
Die meiste Zeit befinden wir uns auf Kelan. Dieser Planet ist im Mittelalter stehen geblieben, wohin gegen die anderen Planeten da schon fortschrittlicher sind und sich so manche technische Neuerung von anderswo übernommen haben. 
An sich eine große Welt, immerhin umfasst sie acht Planeten, aber durch die Ich-Perspektive sieht man davon nicht so viel, da Natassya an ihre Welt gebunden ist und ich denke selbst dort gibt es noch wesentlich mehr zu entdecken, da wir die meiste Zeit nur im Schloss oder in unmittelbarer Nähe sind. 
Hier ist so viel Potenzial da, aber durch diese Beschränkung finde ich das etwas verloren gegangen ist. Man bekommt immer wieder „Häppchen“ wie unglaublich dieser Planet bzw. die Planeten sind, aber kann sie doch nicht so richtig erkunden.

Und dann gibt es noch etwas anderes, dass ich ebenfalls etwas schade finde, aber das werden andere wohl wieder anders sehen. Und zwar habe ich beim Lesen immer mal wieder vergessen, dass es sich um Götter und nicht um Menschen handelt, da sie ebenso alltägliche Probleme haben wie wir uns sich oft so verhalten wie wir. Doch dann wird man mit kleinen Details wieder daran erinnert wer sie wirklich sind. Etwa an ihren Augenfarben, Fähigkeiten oder den Planeten auf denen sie leben. 
Doch vielleicht gerade dadurch waren einem die Charaktere auch sehr nah, da sie so nachvollziehbar waren.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass Vinya mich so einige Male auf eine falsche Fährte gelockt hat und ihr euch somit hoffentlich auch beim Lesen wundern werdet, welchen Lauf die Geschichte auf einmal genommen hat.

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Kurzum 
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Ein solider erster Band, der meiner Meinung nach leider doch hier und da ein wenig Potenzial verschenkt hat. Doch das alles waren eher kleinere Dinge und so bin ich unglaublich gespannt wie der zweite Teil wird, da der erste mit einem echt fiesen Ende aufgehört hat. 

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Wem würde ich es empfehlen 
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Gar nicht so leicht, da hier die Fantasy und SciFi ineinanderlaufen – dementsprechend also wohl denen, die beides zusammen gerne mögen. Wobei Scifi nur ganz leichte Elemente enthält. Außerdem wurde das Buch vom Verlag mit dem Label High Fantasy bestückt , was ebenso gut passt. 

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Bewertung 
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★★★★☆

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Dankeschön 
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Herzlichen Dank an Vinya bzw. ihren Verlag für das Rezensionsexemplar.

Herzlichst, 
eure Franzy 

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